IN-Welding Schweißschule Schulungsraum

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IN-Welding Sugarova e.K.

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Schweißschule

IN-Welding Schweißschule - Schulungsraum

Wir bieten interessierten Personen eine modulare Ausbildung zum Schweißer an. Der Unterricht findet in unseren Räumen, mit Einsatz modernster Technik statt.

Der theoretische Unterricht kann bei Bedarf mehrsprachig durchgeführt werden.

Sie können all unsere Kurse einzeln buchen und somit je nach Ihrem Bedarf Ihr Team oder sich selbst fortbilden. Gerne beraten wir Sie auch gerne zu diesem Thema und entwickeln ein Fortbildungsprogramm, dass für Sie am besten und geeignetsten ist.


Wir sind zertifiziert nach:

 

 

Schweißkabinen - Schweisschule

Wir bilden in folgenden Verfahren aus:

Wolfram-Inertgasschweißen

Das WIG-Schweißverfahren, engl. TIG, stammt aus den USA und wurde dort 1936 unter dem Namen Argonarc-Schweißen bekannt. Erst Anfang der 50er Jahre begann es sich auch in Europa durchzusetzen. In englischsprachigen Ländern heißt das Verfahren TIG oder auch GTAW. Dabei steht das TIG für Tungsten Inert-Gaswelding und GTAW für Gas Tungsten Arc Welding. In beiden Abkürzungen findet sich das Wort „Tungsten“ wieder, was die englische Bezeichnung für Wolfram ist.

Das Verfahren hat gegenüber anderen Schmelzschweißverfahren eine Reihe von Vorteile. In Verbindung mit dem WIG-Pulsschweißen und WIG-Wechselstromschweißen lässt sich jeder Werkstoff, der schmelzschweißgeeignet ist, fügen. Das WIG-Schweißen erzeugt praktisch keine Schweißspritzer; die Gesundheitsbelastung durch Schweißrauche ist verhältnismäßig gering. Besonders vorteilhaft beim WIG-Schweißen ist die Tatsache, dass nicht mit einer abschmelzenden Elektrode gearbeitet wird. Die Zugabe des Schweißzusatzes und der Stromstärke sind deshalb entkoppelt. Der Schweißer kann seinen Schweißstrom optimal auf die Schweißaufgabe einstellen  und muss nur den benötigen Schweißzusatz zugeben. Deshalb ist das Verfahren besonders geeignet für Schweißen von Wurzellagen und zum Schweißen in Zwangslagen. Durch den verhältnismäßig geringen und kleinräumigen Wärmeeintrag ist der Schweißverzug der Werkstücke geringer als bei anderen Verfahren. Wegen der hohen Schweißnahtgüte wird das WIG-Verfahren bevorzugt dort eingesetzt, wo die Schweißgeschwindigkeiten gegenüber den Qualitätsanforderungen zurücktreten. Dies sind beispielsweise Anwendungen im Rohrleitungs- und Apparatebau, im Kraftwerksbau oder der chemischen Industrie. Die WIG-Schweißanlagen bestehen aus einer Stromquelle, die in den meisten Fällen auf Gleich- oder Wechselstromschweißen geschalten werden können.


Metall-Aktivgasschweißen (MAG) Schutzgasschweißen

Das teilmechanische Metallschutzgasschweißen (MSG), wahlweise als MIG (Metallschweißen mit inerten Gasen) oder MAG-Schweißen (Metallschweißen mit aktiven, also reaktionsfähigen Gasen) ist ein Lichtbogenschweißverfahren, bei dem der abschmelzende Schweißdraht mit einer veränderbaren Geschwindigkeit kontinuierlich zugeführt wird. Die gebräuchlichen Schweißdrahtdurchmesser liegen bei 0,6 -16 mm . Gleichmäßig mit dem Drahtvorschub wird der Schweißstelle über eine Gasdüse das  Schutz- oder Mischgas mit ca. 10 l/min (Faustformel: Schutzgas-Volumenstrom 10 l/min pro mm mal Schweißdrahtdurchmesser) zugeführt. Das Gas schützt das flüssige Metall vor Oxidation  unter dem Lichtbogen , um eine Schwächung der Schweißnaht vorzubeugen. Beim Metallaktivgasschweißen (MAG) wird entweder mit reinem CO2 oder einem Mischgas aus Argon und geringen Anteilen CO2 und O2 (Corgon) gearbeitet. Je nach ihrer Zusammensetzung kann der Schweißprozess (Einbrand, Tropfengröße, Spritzerverluste) aktiv beeinflusst werden; beim Metallinertgasschweißen (MIG) wird als Edelgas Argon, seltener auch das teure Edelgas Helium, verwendet. Das MAG-Verfahren wird in erster Linie bei Stählen eingesetzt, das MIG-Verfahren bevorzugt bei NE-Metallen.


Jedes Verfahren wird in verschiedenen Modulen vermittelt.